Total Cost of Trading vergleichen — Spread, Kommission, Swap und BaFin-Regulierung neutral erklärt für den deutschen Markt.
CFDs sind komplexe Instrumente. 65–80 % der Retail-Kunden verlieren Geld. Demokonto empfohlen vor dem echten Handel.
DAX und Gold sind indikative Referenzwerte (Stand Januar 2026). EUR/USD und Bitcoin werden live abgerufen, sofern erreichbar.
Die Total Cost of Trading ergibt sich aus Spread + Kommission + Swap × Haltedauer. Ein niedriger Spread allein ist kein ausreichendes Vergleichskriterium.
Alle Kostenwerte sind brokerabhängig und variieren je nach Basiswert, Kontotyp und Marktlage.
| Kostentyp | Typischer Betrag | Wann fällig |
|---|---|---|
| Inaktivitätsgebühr | 10–15 €/Monat | Ab 3–12 Monaten Inaktivität |
| Depotführungsgebühr | Brokerabhängig | Monatlich / jährlich |
| Währungsumrechnung | 0,3–1,0 % | Bei Fremdwährungs-CFDs |
| Requote-Slippage | Variabel | Bei hoher Volatilität |
Illustrativ — tatsächliche Anteile brokerabhängig.
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Der Swap ist die Finanzierungsgebühr für Positionen, die über den Handelsschluss hinaus gehalten werden. Bei mehrtägigen Positionen übersteigt er den Spread regelmäßig.
Ein CFD wird mit Hebel gehandelt: Nur ein Bruchteil des Positionswerts wird als Margin hinterlegt, der Rest ist faktisch finanziert. Für diese Finanzierung berechnet der Broker eine tägliche Gebühr — den Swap. Er wird zum Roll-over-Zeitpunkt (üblicherweise 23:00 Uhr MEZ) verrechnet und richtet sich bei Index- und Aktien-CFDs nach einem Referenzzinssatz zuzüglich eines brokerabhängigen Aufschlags.
Bei Währungs-CFDs entsteht der Swap aus der Zinsdifferenz der beiden beteiligten Währungen. Fällt die Zinsdifferenz zugunsten der gehaltenen Währung aus, kann der Swap auch positiv ausfallen — eine Gutschrift statt einer Belastung. Bei Rohstoff-CFDs ersetzt eine Roll-Gebühr für den Wechsel in den nächsten Futures-Kontrakt die klassische Zinskomponente.
Für die Kostenrechnung heißt das: Ein enger Spread verliert seine Bedeutung, sobald die Haltedauer wächst. Bei einer Woche Haltedauer dominiert der Swap die Total Cost of Trading — deshalb rechnet der Kostenrechner die Haltedauer explizit mit ein.
Swap-Sätze sind brokerabhängig und werden einseitig angepasst. Die verbindlichen Werte stehen ausschließlich in den Kontraktspezifikationen des jeweiligen Brokers.
| Swap-Typ | Berechnungsgrundlage | Vorzeichen |
|---|---|---|
| Long-Swap | Referenzzins + Broker-Aufschlag auf den finanzierten Positionsanteil | Meist negativ |
| Short-Swap | Zinsdifferenz der beteiligten Währungen bzw. Referenzzins abzüglich Aufschlag | Positiv oder negativ |
| Triple-Swap | Dreifacher Tagessatz zur Verrechnung des Wochenendes — bei Forex-CFDs üblicherweise mittwochs | 3× Tagessatz |
| Rohstoff-Roll | Kursdifferenz beim Wechsel in den nächsten Futures-Kontrakt statt Zinsdifferenz | Kontraktabhängig |
Der Swap macht in diesem Beispiel 83 % der Gesamtkosten aus. Werte illustrativ und brokerabhängig.
Das Ausführungsmodell bestimmt Kostenstruktur, Interessenkonflikt-Risiko und Eignung für unterschiedliche Handelsstile.
Vier verbindliche ESMA-Schutzmaßnahmen für Retail-Kunden seit 2018.
| Basiswert-Kategorie | Max. Hebel (Retail) | Beispiele |
|---|---|---|
| Hauptwährungspaare | 1:30 | EUR/USD, GBP/USD, USD/JPY |
| Hauptindizes | 1:20 | DAX, S&P 500, Nasdaq 100 |
| Rohstoffe | 1:10 | Gold, Öl (WTI, Brent) |
| Einzelaktien-CFDs | 1:5 | Apple, VW, Deutsche Bank |
| Kryptowährungen | 1:2 | Bitcoin, Ethereum |
Total Cost of Trading für DAX-CFD, EUR/USD, Gold oder Bitcoin — alle Werte illustrativ und brokerabhängig.
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Alle Werte illustrativ und brokerabhängig. Keine Finanzberatung.
Echte Spreads im Demokonto prüfenCFDs und ETFs bilden dieselben Basiswerte ab — unterscheiden sich aber in Eigentum, Hebel, Kostenstruktur und steuerlicher Behandlung grundlegend.
| Merkmal | CFD | ETF |
|---|---|---|
| Eigentum am Basiswert | Nein | Ja (Sondervermögen) |
| Hebelwirkung | Bis 1:30 (Retail, ESMA) | Ohne Hebel |
| Hauptkostenblöcke | Spread + Kommission + Swap | Ordergebühr + TER (laufend) |
| Kosten bei langer Haltedauer | Steigend (Swap täglich) | Gering (TER anteilig) |
| Short-Positionen | Direkt möglich | Nur über Inverse-ETF |
| Insolvenzschutz | EdW bis 20.000 € | Sondervermögen, unbegrenzt |
| Besteuerung Gewinne | 25 % Abgeltungssteuer + Soli | 25 % Abgeltungssteuer + Soli (mit Teilfreistellung) |
| Verlustverrechnung | Termingeschäfte-Verlusttopf | Allgemeiner Verlusttopf |
| Typischer Einsatz | Kurzfristig, Intraday bis wenige Tage | Langfristiger Vermögensaufbau |
Steuerlicher Hinweis: Verluste aus CFDs und anderen Termingeschäften werden seit 2021 in einem separaten Verlusttopf erfasst (§ 20 Abs. 6 EStG). Sie sind ausschließlich mit Gewinnen aus Termingeschäften verrechenbar, begrenzt auf 20.000 € pro Kalenderjahr. Nicht verrechnete Verluste werden vorgetragen. Diese Darstellung ist keine Steuerberatung — für den Einzelfall ist ein Steuerberater zuständig.
Die Bewertungskriterien dieser Seite stammen aus einem strukturierten Demokonto-Test und der Auswertung öffentlicher Primärquellen — nicht aus Broker-Marketingmaterial.
Alle Kostendaten stammen aus öffentlich zugänglichen Kontraktspezifikationen der Broker. Regulierungsangaben wurden gegen das BaFin-Institutsregister und die ESMA-Datenbank geprüft. Spread-Werte wurden ausschließlich unter normalen Marktbedingungen erfasst — nicht während Nachrichtenereignissen oder in den ersten Minuten nach Handelseröffnung. Sämtliche Werte sind brokerabhängig und ohne Gewähr.
Vollständige Methodik lesenEin Demokonto ermöglicht die Prüfung von Spread-Niveaus, Orderausführung und Plattformstabilität ohne echtes Kapital.
Demo-Spreads können von Live-Spreads abweichen. Das Demokonto-Ergebnis ist kein Indikator für zukünftige Live-Handelsergebnisse.
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Demokonto öffnenDer Handel mit CFDs ist risikoreich. 65–80 % der Retail-Kunden verlieren Geld.
Den günstigsten CFD Broker bestimmt die Total Cost of Trading: Spread × Kontraktgröße × Tick-Wert + Kommission + Swap × Haltedauer. Alle Werte sind brokerabhängig. Ein Demokonto-Vergleich ist die zuverlässigste Methode.
Neben dem Spread können Kommission pro Trade (bei ECN/STP-Brokern), Overnight-Swap-Gebühren, Inaktivitätsgebühren (typisch 10–15 €/Monat nach 3–12 Monaten Inaktivität), Depotführungsgebühren und Währungsumrechnungsgebühren anfallen.
CFD Broker mit Sitz in Deutschland unterliegen der BaFin-Aufsicht. EU-Broker aus anderen Mitgliedsstaaten betreiben ihr Deutschland-Geschäft über einen EU-Pass und unterliegen der Aufsicht ihrer nationalen Behörde sowie den ESMA-Anforderungen.
Seit 2018 verpflichtet die ESMA alle EU-regulierten CFD-Broker, keine Nachschussforderungen an Retail-Kunden zu stellen. Retail-Kunden können maximal ihr Kontoguthaben verlieren. Positionen werden automatisch bei 50 % Margin-Unterschreitung geschlossen.
Ein Market Maker stellt Liquidität aus eigenem Kursbuch und verdient am Spread — er steht strukturell auf der Gegenseite der Kundenposition. Ein ECN-Broker leitet Orders direkt an den Interbankenmarkt weiter und erhebt eine Kommission pro Trade ohne Interessenkonflikt.
Viele EU-regulierte CFD-Broker bieten Demokonten ohne Mindesteinzahlung und ohne Zeitlimit an. Demo-Spreads können von Live-Spreads abweichen. Das Demokonto-Ergebnis ist kein Indikator für zukünftige Live-Handelsergebnisse.
Jede Zahl auf dieser Seite ist auf eine benannte Primärquelle mit Prüfdatum zurückführbar.
| Quelle | Verwendet für | Letzte Prüfung |
|---|---|---|
| BaFin-Institutsregister | Lizenzstatus, Aufsichtszuständigkeit | Januar 2026 |
| ESMA-Datenbank & Produktinterventionen | Hebellimits, Nachschusspflicht-Verbot | Januar 2026 |
| Broker-Kontraktspezifikationen | Spread, Kommission, Swap-Sätze | Januar 2026 |
| § 20 Abs. 6 EStG | Verlusttopf, Verrechnungsgrenze | Fassung seit 2021 |
| EdW (Entschädigungseinrichtung) | Einlagensicherung bis 20.000 € | Januar 2026 |
| Frankfurter API · CoinGecko API | Live-Marktdaten im Dashboard | Laufend |
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Wie Regulierung, Kostenstruktur, Plattform und Konditionen gewichtet werden — inklusive Aktualisierungsintervall.
Methodik ansehenAlle verwendeten Primärquellen von BaFin über ESMA bis zu den gesetzlichen Grundlagen — mit Prüfdatum.
Quellen ansehenHebelrisiko, Nachschusspflicht-Verbot, Gesamtverlustkennzahl und steuerliche Behandlung im Detail.
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CFDs sind komplexe Instrumente und gehen mit dem hohen Risiko einher, durch den Hebel schnell Geld zu verlieren. Ein Großteil der Retail-Kunden verliert beim Handel mit CFDs Geld. Gemäß ESMA-Vorgabe weisen alle EU-regulierten CFD-Broker die Gesamtverlustkennzahl aus — diese liegt typischerweise zwischen 65 und 80 Prozent und ist brokerabhängig.
Sie sollten überlegen, ob Sie verstehen, wie CFDs funktionieren, und ob Sie es sich leisten können, das hohe Risiko einzugehen, Ihr Geld zu verlieren. Positionen über Nacht unterliegen zusätzlich Swap-Kosten und Kursrisiken bei Markteröffnung.
Dieser Artikel dient ausschließlich zu Informationszwecken. Er stellt weder eine Anlageberatung noch eine Aufforderung zum Kauf oder Verkauf von Finanzinstrumenten dar. Für eine regulierte Finanzberatung wenden Sie sich an einen bei der BaFin zugelassenen Berater. Vollständigen Risikohinweis lesen
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