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Risikohinweis

Warnung: CFD-Handel mit Hebelprodukten

CFDs sind komplexe Instrumente und gehen mit dem hohen Risiko einher, durch den Hebel schnell Geld zu verlieren. 65–80 % der Retail-Kunden verlieren beim Handel mit CFDs Geld. Bitte prüfen Sie, ob Sie verstehen, wie CFDs funktionieren, und ob Sie das Risiko tragen können.

1. Hebelrisiko

Der Hebel vervielfacht sowohl Gewinne als auch Verluste. ESMA-Hebellimits für Retail-Kunden:

2. Nachschusspflicht-Verbot (ESMA 2018)

Seit 2018 können Retail-Kunden bei EU-regulierten Brokern nicht mehr verlieren als ihr Kontoguthaben. Positionen werden bei 50 % Margin-Unterschreitung automatisch geschlossen. Nachforderungen über das Kontoguthaben hinaus sind unzulässig.

3. Marktrisiko

CFD-Kurse können sich schnell und unvorhersehbar bewegen. Spreads können in volatilen Phasen erheblich ausgeweitet werden.

4. Overnight-Risiko und Swap-Kosten

Overnight-Positionen unterliegen täglichen Swap-Gebühren. Mittwochs fallen bei Forex-CFDs dreifache Swap-Sätze an (Triple-Swap). Swap-Kosten können bei längerer Haltedauer den Spread-Kostenbetrag um ein Vielfaches übersteigen.

5. Gesamtverlustkennzahl

Die Gesamtverlustkennzahl ist eine ESMA-Pflichtangabe für alle EU-regulierten CFD-Broker. Sie zeigt, welcher Prozentsatz der Retail-Kunden Verluste realisiert — typischerweise 65–80 %.

6. Steuerliche Behandlung (Deutschland)

Realisierte CFD-Gewinne unterliegen der Abgeltungssteuer von 25 % + Solidaritätszuschlag (ca. 26,375 %). CFD-Verluste werden in einem separaten Termingeschäfte-Verlusttopf erfasst (§ 20 Abs. 6 EStG, ab 2021). Die jährliche Verlustverrechnung ist auf max. 20.000 € begrenzt. Empfehlung: qualifizierten Steuerberater konsultieren.

7. Keine Anlageberatung

Diese Website stellt keine Anlageberatung dar. Alle Inhalte dienen ausschließlich zu Informationszwecken. Für regulierte Finanzberatung wenden Sie sich an einen bei der BaFin zugelassenen Finanzberater.